|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 22,20 € |
22,20 € |
0 € |
0 % |
17.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0S8488 |
A0S848 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
HHLA-Aktie: Neun-Monatszahlen ohne Überraschungen, Ausblick bleibt eingetrübt 15.11.2012
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Sebastian Hein, stuft die HHLA-Aktie (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848) unverändert mit dem Rating "verkaufen" ein.
Die Neun-Monatszahlen der HHLA hätten im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen. Im Jahresvergleich sei ein Rückgang aller wesentlichen Ergebniskennziffern zu verzeichnen gewesen. Im durch Fixkosten bestimmten Geschäftsmodell der HHLA habe sich maßgeblich die Abkühlung der Weltkonjunktur ausgewirkt. Der Containerumschlag habe in den ersten neun Monaten um 1,9% auf 5,4 Mio. TEU zugelegt, wobei im dritten Quartal die Volumenentwicklung mit 1,9 Mio. TEU lediglich flach gewesen sei. Die Auslastung der Terminals sollte damit aktuell lediglich bei etwa 70 bis 75% liegen.
Die HHLA sei mit den Volumina nach neun Monaten aber erneut Outperformer in der Nord-Range. Lediglich Bremerhaven habe mit +6,2% deutlicher zulegen können, getrieben durch die gute Entwicklung auf der Strecke nach Nordamerika. Rotterdam (-1,1%), Antwerpen (-0,6%) und der Hafen Hamburg inkl. der Eurogate-Terminals (-0,6%) hätten hingegen unter den HHLA-Zahlen gelegen. Die HHLA habe vom Wachstum im Verkehr mit Nordamerika und vom Anstieg des Feederverkehrs profitiert (Anteil sei von 24,5% auf 26,4% gestiegen). Margenseitig hingegen sei Druck durch den Anstieg des Feederanteils sowie durch die niedrigeren Ladeentgelte entstanden.
Der Ausblick der HHLA bleibe weiter eingetrübt. Das Wachstum bis zum Jahresende komme weitestgehend aus dem Verkehr mit Osteuropa und dem innerasiatischen Verkehr, während in Nordeuropa eine flache Entwicklung zu erwarten sei. Für 2013 würden die makroökonomischen Unsicherheiten anhalten. Zudem werde die HHLA in ihrer Preissetzungsmacht durch die Verzögerungen bei der Elbvertiefung begrenzt. Die Analysten würden davon ausgehen, dass nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts die zusätzliche Verzögerung bei mindestens einem Jahr liege.
Den eingetrübten Ausblick nehme das Unternehmen zum Anlass, den Capex zu reduzieren. 2012 würden 200 Mio. EUR statt der ursprünglich geplanten 250 Mio. EUR investiert. In den Folgejahren werde der Capex weiter reduziert (BHLe gut 140 Mio. EUR für 2013 und 2014 jeweils) und damit an die verhaltene Nachfrage angepasst. Derzeit gebe es zu viele Belastungsfaktoren für die Aktie.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen ihre Empfehlung "verkaufen" und das Kursziel 17,00 EUR für die HHLA-Aktie. (Analyse vom 15.11.2012) (15.11.2012/ac/a/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|